Startseite > Internationales > Archiv | 529 | Letzte Änderung: 20.02.2012

JANUN und Weißrussland- das Kultusministerium ist schuld

1995 hat uns das Kultusministerium gefragt, ob wir uns anlässlich des 10. Jahrestages der Tschernobylkatastrophe an einem niedersächsischen Schulprojekttag beteiligen würden.

Die Idee war gut und so sind wir im März 96 drei Wochen lang mit StudentInnen aus Weißrussland durch Schulen in ganz Niedersachsen gezogen, um zu erzählen, welche schlimmen Auswirkungen der Super-Gau von Tschernobyl auch noch zehn Jahre danach hat.

Die SchülerInnen waren sichtlich bewegt, organisierten Benefizkonzerte um Spenden für die „Kinder von Tschernonyl“ zu sammeln. Einige wollten dann auch selber hinfahren und sich einen eigenen Eindruck von Land und Leuten machen, das unter der Tschernobylkatastrophe und einem autoriären Präsidenten litt und 2004 immer noch leidet.

Auf dieser Basis haben sich, entsprechend den Aktiven und Interessierten, die unterschiedlichsten Projekte und Kooperationen entwickelt.

Belarus- wie JANUN dazu kam

... das steht nebenan. Belarus ist vor allem durch zwei Dinge geprägt: Da ist zum einen die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl, die 1986 weite Teile des Landes mit radioaktivem Fallout verseucht hat. Heute leiden immer noch viele Menschen unter den Folgen der Radioaktivität - vor allem die Kinder sind betroffen.

Das zweite große Problem ist der amtierende Präsident Lukaschenko - er hat sich, über den Weg einer Verfassungsänderung, im November 2004 in einer dritten Amtszeit als Präsidnet bestätigen lassen...

Es gibt viele Informationen im Internet zu Belarus, viele Publikationen, und auch viele Initiativen und Vereine. Dennoch ist Belarus vom europäischen Ausland, von seinen unmittelbaren Nachbarn, wenig bis gar nicht beachtet. Was nicht nur an Lukaschenko liegt - es gibt in Weissrussland einfach nichts zu holen...

Die Förderation in Belarus/ Ein Bericht


Eindrücke einer Reise in Belarus

Auf der Website der Band Die Föderation können einige Eindrücke über Belarus nachgelesen werden. Die Föderation war im Rahmen eines HipHop-Projektes in Belarus unterwegs, und im Gegenzug kamen einige Musiker aus Gomel nach Deutschland...

JANUN hilft den Kindern von Tschernobyl

Delegation aus Weißrussland will sich bedanken und über die Situation informieren.

Auch fast 20 Jahre nach der Explosion im Tschernobylreaktor engagieren sich Schülerinnen und Schüler in Hannover für die Kinder von Tschernobyl.
Initiiert vom Jugendumweltbüro Hannover (JANUN e.V.) wurden in 24 Dorfschulen Strahlenmeßstellen eröffnet.

Die Menschen haben dort die Gelegenheit ihre Lebensmittel messen zu lassen und beraten zu werden, wie sie möglichst gut mit der Strahlenbelastung
umgehen können.

"Auch fast 20 Jahre nach dem Reaktorunfall nehmen alleine in Weißrussland fast 2 Mio. Menschen tagtäglich beim Essen Radioaktivität zu sich," so Achim Riemann von JANUN.

Vom 2. - 7. Oktober hat JANUN e.V. MeßstellenleiterInnen aus Weißrussland nach Niedersachsen eingeladen. Die 10-köpfige Delegation war vom 2. - 4. Oktober in Hannover zu Gast.

Am 5. Oktober reisten die Gäste weiter in ihre jeweiligen Partnerschulen, um bis zum 7. Oktober den Schülerinnen und Schülern darüber zu berichten, was
mit ihren Spenden in Weißrussland passiert und wie das Leben im weißrussischen Partnerdorf ist.

"Anschließend werden die MeßstellenleiterInnen aber auch in ihren eigenen Schulen von ihren Eindrücken aus Deutschland berichten. Wir hoffen, das dadurch der Kontakt zwischen den weißrussischen und deutschen Schulen noch enger wird," so Achim Riemann.

Besuch bekamen in Hannover auch die IGS Linden, die Schillerschule und die Berufsbildende Schule 22, die seit Jahren Meßstellen in Weißrussland unterstützen.

An der IGS Linden haben sich aus dieser Unterstützung bereits Schüleraustauschprogramme entwickelt.

89 Millimeter

89 MILLIMETER beschreibt das Lebensgefühl sechs junger Menschen, die in einem Land aufwachsen, das zerrissen scheint zwischen Stagnation, Protest und Aufbruch. Der Film ist das beeindruckende Porträt einer Generation, die nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion versucht, einen Weg für sich und ihre Zukunft zu finden in einem jungen, totalitär regierten Land. 89 MILLIMETER - das ist auch der Unterschied der Spurweite der Eisenbahngleise zwischen Weißrussland und seinen westlichen Nachbarn. Kein großer Abstand. Aber an der Grenze der neuen EU öffnet sich zugleich auch eine andere
Welt, angeblich "die letzte Diktatur Europas".

 

NEWSLETTER ZUM KINOSTART

Liebe Freunde von 89 MILLIMETER,

sei es über Festivals, Previews oder andere Wege: Wir freuen uns, dass Sie alle zu den ersten gehörten, die sich für unseren Dokumentarfilm von Sebastian Heinzel über Freiheit in der letzten Diktatur Europas interessierten.

 

Wir haben von Anfang an natürlich gehofft, dass sich viele Menschen für unseren Film interessieren würden.

Mit einem bundesweiten Kinostart hätten wir vor einigen Monaten aber selbst noch nicht gerechnet.

 

Rechtzeitig zum Kinostart am 16. November möchten wir Ihnen daher noch ein paar aktuelle Infos zum Film zukommen lassen:

 

KINOSTART:

Am Mittwoch nächster Woche startet der Film in fast 50 Kinos in Deutschland im Rahmen der digitalen Kinoreihe DELICATESSEN. Wie häufig 89 MILLIMETER anschließend von den Kinobetreibern eingesetzt wird, ist nicht zuletzt von den
Besucherzahlen abhängig. Also: Erzählen Sie es gerne weiter - wir freuen uns über jeden Zuschauer.

 

Als Anhang zu dieser Mail finden Sie alle aktuellen Termine.


Aktuelle Updates dazu finden Sie auch jederzeit auf
www.89mm-derfilm.de

 

PREMIERE:

Zum Kinostart finden in Berlin und Stuttgart einige Veranstaltungen in Anwesenheit der Filmcrew bzw. Teilen der Crew statt:

16.11. um 20 Uhr in Berlin, Kino Hackesche Höfe
www.hackesche-hoefe.org

16.11. um 19 Uhr in Stuttgart, Kommunales Kino
www.koki-stuttgart.de

17.11. um 19 Uhr in Potsdam-Babelsberg, Arthousekino Thalia
www.thalia-potsdam.de

19.11. um 20.15 Uhr in Berlin, Kino Krokodil
www.kino-krokodil.de

Karten für diese Veranstaltungen können an den Kassen der jeweiligen Kinos reserviert werden.

 

PARTNERSCHAFTEN:

Wir freuen uns sehr, dass zahlreiche Gruppen, Initiativen und Publikationen wie z.B. amnesty international, Copernicus, MitOst e.V., Theodor Heuss-Kolleg, belarusnews.de und viele andere den Film so aktiv unterstützen. Bei vielen Kinovorführungen wird es Infostände geben, viele Freunde des Films nutzen ihre Adressverteiler um 89 MILLIMETER einem möglichst breiten Publikum nahe zu bringen. Wenn auch Sie Interesse und Möglichkeiten haben, uns dabei zu helfen, 89 MILLIMETER bekannt zu machen, nehmen
Sie gerne jederzeit mit uns Kontakt auf.

 

AUSZEICHNUNGEN:

Nach dem Eugen Schlegel im Sommer bereits den Preis für BESTE KAMERA beim Internationalen DOKUFEST in Prizren/Kosovo gewann, waren Regisseur Sebastian Heinzel und Produzent Stefan Kloos am 3. November in Koblenz um den SONDERPREIS DER LANDESZENTRALE FÜR POLITISCHE BILDUNG bei den 22. Video/Filmtagen Rheinland-Pfalz entgegenzunehmen.

Außerdem hat die Filmbewertungsstelle für 89 MILLIMETER das PRÄDIKAT WERTVOLL vergeben.

 

FESTIVALS:

International ist 89 MILLIMETER in diesem Monat bei folgenden Filmfestivals zu sehen:

11.11.: ONE WORLD Slowakei in Bratislava

13.11.: RENCONTRES INTERNATIONALES DU DOCUMENTAIRE in
Montréal

20.11.: RENCONTRES INTERNATIONALES DU DOCUMENTAIRE in
Montréal

25.11.: EU XXL in Wien und Krems (zeitgleich)

 

www.89mm-derfilm.de

Im Downloadbereich unserer Website finden Sie nun auch den Kinotrailer von 89 MILLIMETER zum Download in verschiedenen Formaten und Größen. Er darf also gerne auch Freunden gezeigt oder geschickt werden. :-)

Endlich ist im Bereich "Team" auch unsere ebenso hervorragende wie charmante Cutterin Lena Rem zu sehen. Auf diesem Weg auch noch einmal Gratulation zum Preis für BESTER SCHNITT beim renommierten Internationalen Studentenfilmfestival SEHSÜCHTE in Potsdam.

 

MERCHANDISING

Nachdem wir häufig gefragt wurden, ob es auch Sachen um den Film herum zu kaufen gibt, haben wir uns entschlossen BEKENNERSHIRTS in einer limitierten Auflage drucken zu lassen. Zum Kinostart wird es auf jeden Fall schon Abbildungen unter www.89mm-derfilm.de geben. Infos zu Preisen,
Versand, etc. gibt es ebenfalls in der nächsten Woche.

 

Im Namen des 89 MILLIMETER-Teams

Stefan Kloos

 

 

 

89 MILLIMETER
FREIHEIT IN DER LETZTEN DIKTATUR EUROPAS
Ein Dokumentarfilm von Sebastian Heinzel
D / BLR 2004/2005, 79', Farbe, OmU

Ab 16. November im Kino

Tschernobyl- Kampagne Niedersachsen 2006


Gesucht werden Leute in ganz
                                         Niedersachsen

* die gegen die Atomlobby anstinken wollen
* die am 26.4. in der eigenen Stadt etwas auf die Beine stellen möchten
* die Lust haben Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zu machen
* die in der Redaktion der Kampagnenzeitung mitarbeiten möchten
* die die längste Lesung der Welt mit planen und zu realisieren wollen
* die immer schon mal Prominente kennen lernen wollten
* die gut zeichnen können
* die nie bei einem Wettberwerb gewonnen haben und darum mal selber einen organisieren wollen
* die gerne Straßenmusik für einen guten Zweck machen
* ...
Vergütung:  Spaß, Erfolg, nette Leute und einen garantiert nicht langweiligen April

Erstes Treffen für alle Interessierten:
Donnerstag, 15. Dezember; 16 Uhr*

(Wer nicht kommen kann, aber auf dem Laufenden bleiben möchte, bitte melden)

Jugendumweltbüro Hannover, Seilerstr. 12, 30171 Hannover/Südstadt
Tel. 0511-5909190 Email. buero(at)janun-hannover.de)
Ansprechpartner: Achim

* Fahrtkosten für Leute von ausserhalb Hannovers, können wir nach vorheriger Absprache erstatten

Und worum geht es nun eigentlich?


Es geht um den

20. Jahrestag Tschernobyl & und eine Kampagne gegen Atomkraft


- Rund um den 26.04.2006 -

Die Atomkraft ist wieder im Aufwind:

* Finnland baut zur Zeit gemeinsam mit deutschen Firmen ein AKW
* Der deutsche “Atomausstieg” stand nach den Wahlen auf der Kippe
* Die Gewerkschaften (zumindest ver.di) sind nicht mehr gegen Atomkraft.
* Der deutsch-französische Nuklearkonzern “Areva” erwartet in den kommenden 20 Jahren den Neubau von weltweit 250 Atomreaktoren
* Tony Blair kämpft für eine neue AKW - Generation
* George Bush will auch welche – vier neue Reaktoren warten auf die Baugenehmigung
* Für die armen Länder der “3. Welt” sollen kleine, mit Blei gekühlte Akw´s entwickelt werden.

Tschernobyl aber mahnt

* Mit viel Aufwand sollen daher pünktlich zum 20. Jahrestag die Folgen der Atomkatastro-phe von Tschernobyl heruntergespielt werden.
* Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEO) - “Die Welt kann jedes Jahr ein Tschernobyl vertragen” so der ehemlige IAEO – Vorsitzende Hans Blix - bekommt den Friedensnobelpreis verliehen. 
* Weltgesundheitsorganisation, IAEO, Wissenschaftler und Lobbisten haben
sich im vergangenen September auf einer großen Konferenz auf “Sprachregelungen” geeinigt, wie die Folgen von Tschernobyl herunterzuspielen seien. Alles in allem sei durch den Super-GAU von Tschernobyl mit 4000 Toten zu rechnen. Das in den strahlenbelasteten Regionen, vor allem  in Weißrussland und der Ukraine, so viele Mernschen erkranken, das habe eher den Grund, dass den Menschen eingeredet werde, dass die Radioaktivität sie krank mache.

Es gibt keinen Tag, an dem sich besser gegen Atomkraft argumentieren lässt, als am 26.April 2006, dem 20. Jahrestag der Atomkatastrophe von Tschernobyl.

Der 26.04.1986 wurde zur Katastrophe für Millionen von Menschen. Alleine 800 000 Katastrophenschützer wurden am Reaktor und in der stark verseuchten Region eingesetzt, um die Folgen des Fall – Out zu minimieren und den Brand im Reaktor zu löschen. Schätzungsweise 200 000 von ihnen sind heute, Familienväter im Alter von 40 – 50 Jahren,  schwer krank.
Ca. 2 Mio. Menschen leben heute alleine in Weißrussland auf strahlenverseuchtem Boden, darunter 400 000 Kinder. Täglich kommt bei ihnen strahlenverseuchtes Essen auf den Tisch.
Die Folge: 90 % der 400 000 Kinder sind krank. Herzrhytmusstörungen und das sogenannte Tschernobyl-Aids, eine allgemeine starke Immunschwäche, sind die ersten Erkrankungen.
Weiter geht es mit Veränderungen der Organe. Die Nieren werden geschädigt, das Nervensystem wird angegriffen. Kinder im Alter von bereits 12 Jaheren leiden unter Bluthochdruck. Gastritis ist häufig festzustellen und es besteht eine hohe Gefahr im Magendarmtrakt Krebs zu bekommen. Eine hohe Cäsiumbelastung kann zum Grauen Star und zur Sklerose der Augenblutadern führen.

JANUN – Atomkraft – Tschernobyl

Das Thema Anti -Atom war immer ein zentrales Thema für JANUN. Seit 1996, dem 10. Jahrestag der Tschernobylkatastrophe, engagiert sich JANUN auch in Weißrussland, unterstützt dort Jugendorganisationen, organisiert Jugendaustausche und hat das Geld mobilisiert, um in 24 weißrussischen Dörfern Strahlenmeßprojekte aufzubauen, über die den Menschen geholfen werden soll, möglichst gesund in dieser ungesunden Umgebung zu leben. Das dafür benötigte Geld hat JANUN zumeist in Kooperation mit Schulen aufgetrieben.

Projektpartner in Weißrussland ist Prof. Nesterenko, mit dem JANUN in den letzten neun Jahren ca. 90 Veranstaltungen in Schulen durchgeführt hat. Kaum jemand kann besser über die Gefahren der Atomkraft berichten als Prof. Nesterenko.

* Er war Chefkonstrukteur von mobilen Atomkraftwerken (Atom-Uboote, Nukelare Abschussrampen etc.) in der Sowjetunion.
* Nach der Atomkatastrophe war er vor Ort, im Hubschrauber über dem brennenden Reaktor.
* Als Konsequenz hat er seine Ämter niedergelegt und ein unabhängiges Institut für Strahlensicherheit gegründet, mit dem er seit dem versucht den Menschen in den verstrahlten Gebieten zu helfen und für die Wahrheit der Folgen von Tschernobyl  zu kämpfen.

Bishere Kampagnenideen:

Ziel:
In möglichst vielen Städten in Niedersachsen organisieren Jugendliche rund um den 26. April 2006 öffentlichkeitswirksame Aktionen, um an die Folgen von Tschernobyl zu erinnern und die Gefahren der Atomkraft zu thematisieren.

Darüber hinaus gibt es vom Jugendumweltnetzwerk Niedersachsen zentral organisierte Aktivitäten.

Der Weg:
Damit sich Jugendliche in möglichst vielen Städten beteiligen, soll das mitmachen durch einen guten Service möglichst einfach gemacht werden.

Aktionsvorschläge, die dezentral umgesetzt werden können:

z.B.
* Vortrag “Die Folgen von Tschernobyl
JANUN vermittelt ReferentInnen aus Weißrussland, die aus ihren eigenen Erfahrungen heraus über die Folgen von Tschernobyl berichten können.  Sie können berichten, wie sie damals die Katastrophe erlebt haben, welche gesundheitlichen Folgen die Katstrophe für die Menschen heute hat, wie man mit der Angst vor der Radioaktivität lebt, wie sie die Zukunft sehen ...
   Mögliche Veranstaltungsorte:
   Abends: Jugendumweltbüros, Kulturzentren, Gemeindehäuser der Kirchen
   Vormittags: Schulen

* Anti-Atom-Film-Nacht

JANUN stellt Filme zu unterschiedlichen Aspekten der Atomkraft zusammen (Tschernobyl, Uranabbau, Geschichte des Atomwiderstands ...) und verleiht sie für eure Aktion.
Vorlagen für Flyer und Plakate, mit denen ihr für die Filmnacht Werbung machen könnt, stellt JANUN zur Verfügung.

* Gedenken an die Opfer von Tschernobyl

Gedenkveranstaltung in der Innenstadt mit klassischer “trauriger” Musik. Ihr fragt herum, z.B. in der Musikschule, im Musik- Leistungskurs, bei Freunde etc., ob sie Lust hätten in solch einem Rahmen  zu musizieren.
Infopakete zur Bestückung eines Infotisches, ein Transparent, und eine Aktionszeitung könnt ihr von JANUN kostenlos bekommen.

* Eröffnung einer Anti-Atom-Plakatausstellung

Vom IPPNW (Internationale Ärzte gegen Atomgefahren) gibt es eine sehr gute 8-teilige Plakatausstellung, die alle Gefahren der Atomkraft und alle Pro-Atom-Argumente kritisch thematisiert. Die komplette 4-farb-A2 – Plakatserie kostet vier Euro. Ziel könnte es sein, diese Plakatserie am 26.04.06 an möglichst vielen Orten in Niedersachsen öffentlichkeits-wirksam aufzuhängen.

Weiterer Service

* JANUN liefert Hintergrundinformationen zu Tschernobyl/Atomkraft für euch zum einlesen
* JANUN verfasst Beispielpressemitteilungen passend zu den Aktivitäten
* JANUN gibt eine Checkliste heraus, was ihr bei einer öffentlichen Aktion bedenken müsst.
Wo und wie melde ich die Aktion an etc.
* JANUN stellt die Kampagnenzeitung in großer Stückzahl zum kostenlosen Verteilen zur Verfügung

Die Kampagnenzeitung: “TschernobylRundschau”

JANUN scheibt und druckt eine Zeitung, die bei allen Aktionen verteilt werden kann und kostenlos in grösserer Stückzahl bestellt werden kann.
Umfang:  Vier Seiten, Berliner Format, Rotationsdruck (Wie eine vierseitige TAZ)
Auflage:  5000 – 10 000 Stück

Seite 1: Die wahren Folgen von Tschernobyl
Seite 2: Vorstellung von Hilfsprojekten für die Opfer von Tschernobyl
Seite 3: Atomgefahren weltweit und in Deutschland, Atomlobby in Deutschland.
 Ist ein SuperGau in Deutschland möglich? Was würde passieren? Wie sehen die 
 Notfallpläne aus etc.?
Seite 4: Wie ich selber aktiv werden kann

Vorstellung der PreisträgerInnen des Niedersächsischen JugendEnergieZukunfts-
   Preises

(Auf die vier Seiten verteilt,  kurze Statements von berühmten Persönlichkeiten, was sie damals empfunden haben, als sie vom Super-Gau in Tschernobyl gehört hatten.)

Zentrale Aktionen:

Hannover läuft für die Opfer von Tschernobyl

Am 26.4.06 sollen möglichst viele Schulen/SchülerInnen mobilisiert werden, die für die Opfer von Tschernobyl laufen und sich vorher Sponsoren suchen, die pro gelaufenem Kilometer eine vorher festgelegte Geldsumme spenden. 
Mit den jeweiligen Schulen soll auch eine prominente Persönlichkeit mitlaufen.
Eine zentrale Abschlusskundgebung gegen Mittag soll es am Hannoverschen Rathaus geben.
Mit dem erlaufenen Geld sollen Hilfsprojekte in der Tschernobylzone unterstützt werden .

Am Abend des 26.04.06 soll es im Rathaus von Hannover eine grosse Veranstaltung mit klassischer Musik und einem Vortrag von Prof. Nesterenko geben.

Die längste Lesung der Welt

Von möglichst vielen Menschen sollen Texte gesammelt werden, in denen sie beschreiben, was sie gefühlt haben, als sie erstmals vom SuperGau gehört hatten. Prominente sollen annimiert werden Texte zu schreiben.
Am 26.04.2006 um 1.23 Uhr, soll die Lesung, genau 20 Jahre nach dem Super-Gau, auf einem zentralen Platz in Hannover, mit live gespielter Klassikmusik beginnen. Während des ca. 15 – minütigen Musikstückes soll an die Opfer von Tschernobyl gedacht werden.
Anschließend beginnt die Lesung, die die längste der Welt werden soll. Vorgelesen werden die eingereichten Texte und Texte von direkt Betroffenen, wie den KatastrophenhelferInnen, kranken Kindern aus Weißrussland ...
Zu bestimmten Zeiten sollen sich Prominente am vorlesen der Texte beteiligen.
Auf einer homepage sollen die Texte zusätzlich veröffentlicht werden. 

Niedersächsischer – JugendEnergieZukunftspreis (ein besserer Name lässt sich bestimmt finden)

Am 24. oder 25.04.06 verleiht JANUN den Niedersächsischen JugendEnergieZukunftsPreis an drei Jugendliche oder Jugendinitiativen, die sich in Niedersachsen beispielhaft für eine Energiewende eingesetzt haben.
z.B.
* die Marie aus dem Wendland,  die sich vor zwei Jahren im CASTOR – Widerstand einbetoniert hat
* die Jugendgruppe die Solaranlagen gebaut hat ...

Jugendliche oder Jugendinitiativen können vorgeschlagen werden oder sich selbst vorschlagen. Eine Jury wählt die PreisträgerInnen aus.
Die Idee ist, damit deutlich zu machen, dass sich Jugendliche engagieren.

Was nun JANUN?

Wir brauchen Lob, Kritik, neue & mehr Ideen,  Mitwirkende vor Ort und in der Projektgruppe, ZeitungslayouterInnen, Pressefreaks, Texter ...

(Gehe zurück zu Start!)

Kontakt: Achim Riemann, JANUN Hannover, Tel. 0511-5909190
Email: buero(at)janun-hannover.de

 

JANUN aktiv in Belarus

Regen prasselt an die Windschutzscheibe des Kleinbusses. Die Räder wühlen sich durch den Schlamm. Wir sind in einem Dorf, rund drei Autostunden von der Hauptstadt Minsk und rund 200 Kilometer vom Tschernobylreaktor entfernt... So beginnt der Text von Achim Riemann, in dem er die Situation in Belarus beschreibt. mehr...

AK Osteurope 2010- Bericht

07. - 13.03.2010
Deutsch - Belarussisches Energieseminar

ideenHOF, Barsinghausen
Schulung für UmweltpädagogInnen aus Belarus, wie sie mit Kindern und Jugendlichen zum Thema Reg. Energie & Klima arbeiten können.

Deutsche TeilnehmerInnen sind willkommen.

Eine weitere Fortbildung folgt in Belarus, ausserdem beinhaltet das Projekt ein Handbuch mit Methoden in russischer Sprache für PädagogInnen und den Aufbau einer "Werkstatt" in Belarus, in der günstig Modellbaukästen für Solaranlagen produziert werden.

Kontakt: Achim Riemann (buero@janun-hannover.de)

19. - 21.03.2010
Fortbildung Internationale Jugendbegegnungen teamen

ideenHOF Barsinghausen
Kontakt: Achim Riemann (buero@janun-hannover.de)

20. - 30.05.2010
Deutsch - Serbische Begegnung zum Thema Ehrenamt und Kinder - und Jugendarbeit

Holzminden
Im Rahmen dieser Jugendbegegnung wird auch die Kinderprojektwoche vorbereitet, die im Sommer in einem serbischen Kinderheim gemeinsam im Rahmen der Rückbegegnung durchgeführt wird.
Kontakt: Sonia (priscillakraft@web.de)

Juli oder August 2010
Fahrt nach Serbien

Kinderprojektwoche in Kragujevac
Belgrad - Kragujevac - Budapest
Rückbegegnung in Serbien, mit Aufenthalt in Belgrad und einer Kinderaktionswoche, die im Kinderheim von Kragujevac stattfinden wird. Auf dem Rückweg wird für drei
Tage Station in Budapest gemacht.
Kontakt: (priscillakraft@web.de)

10. - 18.07.2010
Lettlandaustausch

Hannover und ideenHOF
Gemeinsames Seminar mit Germanistikstudierenden aus Lettland. Der erste Teil findet in Gast-WG´s in Hannover statt, dann geht es auf den ideenHOF.
Kontakt: Leonie (leonie.reckewerth@yahoo.de) und Ugis (ugis18@inbox.lv.)

23. - 31.07.2010
Fahrt nach Lettland

Nach drei Tagen in der Hauptstadt Riga und am Meer geht es an einen See um zu zelten, ganz in der Nähe des Dorfes aus dem Ugis kommt, der die Reise begleiten wird. Unter anderem planen die deutschen und lettischen TeilnehmerInnen zusammen ein Kinderfest, das in Ugis Dorf zum Schluß stattfinden soll.
Kontakt: Leonie und Ugis s.o.

25.07. - 15.08.2010
Sibirienfahrt

Es geht wieder nach Sibirien, in die Regionshauptstadt Khanty Manssisk und in das Dorf Saranpaul, in dem Chanti und Mansi, sibirische UreinwohnerInnen, leben. Gemeinsam wird ein Film gedreht.
Kontakt: Felix (felix@feliz.de)

06. - 17.08.2010
Internationales Sommercamp im Erlebniscamp in Barsinghausen

mit Jugendlichen aus Norwegen (Sami), Grönland, Deutschland und ???
Thema noch in der Diskussion
Kontakt: Achim (buero@janun-hannover.de)

August 2010
Deutsch - Belarussisches Umweltseminar

Berlin und Mc. Vorpommern
Zu ökologischen Themen, unter anderem soll in einem ökologischen Projekt praktisch mitgearbeitet werden.
Kontakt: Lea (lealoewin@gmx.de) und Mirjam (mirjam@bundjugend-berlin.de)

 

Kontakt AK Osteuopa allgemein:
JANUN e.V.
Seilerstr. 12
30171 Hannover
Tel.
0511-5909190
Email: buero@janun-hannover.de
Ansprechpartner: Achim Riemann

Osteuropa-Aktivitäten 2009 - Bericht

21.-26.04.09
Veranstaltungsreihe zu Tschernobyl
Eine sechsköpfige Delegation aus Weißrussland war zu Besuch. Es gab Veranstaltungen in Schulen, Vorträge und es wurde an einer dreitägigen deutsch-belarussischen Tagung teilgenommen.

14. - 24.05.
Deutsch-serbisches Seminar zur Vorbereitung der Kinderprojektwoche, die im Sommer gemeinsam in Serbien (im Kinderheim von Kragujevac) durchgeführt wurde. An diesem Seminar nahmen von deutscher und serbischer Seite vor allem die Leute teil, die im August gemeinsam die Kinderprojektwoche in Serbien durchgeführt haben.
Hannover & ideenHOF Großgoltern

19.08. - 03.09.09
Fahrt nach Serbien und Durchführung einer Kinderprojektwoche im Kinderheim der serbischen Stadt Kragujevac. Zum 5. mal haben wir gemeinsam mit den serbischen Jugendlichen unserer Partnerorganisation vom Roten Kreuz eine Kinderaktionswoche im Kinderheim von Kragujevac durchgeführt. Von Montag bis Freitag wurden nachmittags immer vier Workshops für die Kinder aus dem Heim und der Stadt Kragujevac durchgeführt, am Samstag gab es dann ein gemeinsames Kinderfest, zu dem alle Kinder und ihre Eltern eingeladen wurden. Drum herum blieb genug Zeit für Unternehmungen und Freizeit, die vor allem in den Strassencafes verbracht wurde und um sich mit der sozialen und politischen Situation in Serbien auseinander zu setzen. Auf der Hinreise wurde zwei Tage in Belgrad Station gemacht auf dem Rückweg in Budapest.

31.03. - 10.04.
Deutsch - Belarussischer Jugendaustausch - Thema Tschernobyl & Atomkraft

Fahrt nach Minsk und Gomel
Natürlich ging es darum Land und Leute kennen zu lernen und sich mit der politischen Situation in Weißrussland auseinander zu setzen. Insbesondere aber war Thema, sich 23 Jahre nach dem Tschernobylunfall mit den Folgen des Fall-Out zu beschäftigen. So gab es ein Treffen mit Prof. Lepin, der einer der führenden Liqudatoren war, der die Aufräumarbeiten nach dem Tschernobylunfall koordiniert hat. Im unabhängigen Institut für Strahlensicherheit in Minsk gab es einen Überblick über die Folgen von Tschernobyl und welche Projekte es gibt, die rund 2 Mio. Menschen in den strahlenbelasteten Gebieten zu schützen. Ebenso gab es Treffen mit Leuten aus der weißrussischen Anti-Atom-Bewegung, die sich gegen den von der Regierung geplanten Bau eines Atomkraftwerkes engagieren. Nach einem fünftägigen Aufenthalt in Minsk, ging es für drei Tage weiter in die 500.000 Einwohnerstadt Gomel. Dort waren wir bei unserer langjährigen Partnerorganisation ASDEMO zu Gast sein. Von dort ging es in ein Dorf in der strahlenbelasteten Zone, um ein Projekt kennen zu lernen, wie die Menschen versuchen sich gegen die Strahlung in der Nahrungskette zu schützen. Anschließend ging es weiter in ein verlassenes Dorf der höher verstrahlten Zone.

Ziel war es über das Erlebte und die Gespräche Reportagen zu verfassen und diese in verschiedenen Zeitschriften und auf homepages zu veröffentlichen.

01. - 10.08.09
Umweltschutz & Umweltbewegung ... in Deutschland

Seminar in Hannover, auf dem ideenHOF & Berlin (Gegenbesuch der belarussischen Partner)
Die Themen waren:
Land & Leute, Jugendumweltarbeit konkret, Regenerative Energien, Ökologische Landwirtschaft, Kampagnenarbeit, Klimawandel und Konsum ...

01. - 17.08.09
Deutsch - Sibirisch Jugendaustausch in Deutschland

Gegenbesuch der sibirischen Partnergruppe hier bei uns, mit Stationen im Internationalen Wildniscamp im Nationalpark Bayerischer Wald, in der Niederlausitz und auf dem ideenHOF.

Während des Aufenthaltes wurde vier mal ein Theatermusikstück aufgeführt, dass im Sommer 07 gemeinsam in Sibirien entwickelt wurde.

Ausserdem wurden verschiedene Projekte und Kooperationspartner besucht, gemeinsame zukünftige Pläne geschmiedet.

03. - 12.08.09
Internationales Umweltpädagogikcamp

24 umweltpädagogisch tätgige TeilnehmerInnen aus der Ukraine, Weißrussland, Polen und Deutschland haben sich gemeinsam auf dem ideenHOF zu Methoden der Umweltbildung fortgebildet und gemeinsam ein Internationales Umweltfest vorbereitet und durchgeführt.

14.09. - 01.10.09
Projekt um.welt
Betreuung einer fünfköpfigen sibirischen Delegation im Rahmen eines Projektes vom VNB. Bildungsmaterialien wurden gemeinsam entwickelt und Seminare mit SchülerInnen durcxhgeführt.

30.07. - 12.08.09
Jugendbegegnungsfahrt mit polnischen Jugendlichen in Hannover
Ausflüge, Naturschutzeinsätze, gemeinsame Workshops

03. - 15.09.09
Fahrt nach Polen
Treffen zwischen dem JANUN - Biber Club und dem Klub Pszolka (Biene). Gemeinsame Ausflüge, Workshops und Naturschutzeinsätze rund um das Thema Gewässer.

Außerdem:
Hilfsprojekte für Tschernobyl
Nach wie vor sammeln wir Spenden für unsere Tschernobylhilfsprojekte und unterstützen&beraten die Schulen und Initiativen, die sich durch uns daran beteiligen.

2009 wurden ca. 20.000 Euro Spenden weiter geleitet.

Projektentwicklung „Regenerative Energien in Belarus“
Es wurde ein Projekt entwickelt und bei der GTZ eingereicht. Falls es zu einer Förderung kommen sollte, wird es 2010 eine einwöchige Fortbildung für belarussische UmweltpädagogInnen in Hannover zum Thema „Regenerative Energien & Klimawandel in der Umweltbildung“ geben.

Darüber hinaus soll ein didaktisches Handbuch auf russisch zu diesem Thema entstehen und soll es weitere Fortbildungen in Belarus geben. Schließlich beinhaltet das Projekt auch den Aufbau und Betrieb einer Produktionsstätte für Solarbaukästen in Belarus, damit kostengünstig diese Bausätze an Schulen etc. vertrieben werden können.

Kontakt
AK Osteuropa
c/o Achim Riemann
Seilerstr. 12
30171 Hannover
Tel. 0511-5909190
Email: buero@janun-hannover.de

Reiseberichte

Hier sind Reiseberichte von internationalen JANUN-Projekten zu finden:

 


<a href="http://thomaskrenzel.de/">Die Website von Thomas Krenzel</a> <a href="http://www.janun-hannover.de/">Der Verein Janun e.V. Region Hannover</a> <a href="http://netzundwerk.de/index.php?id=1">Server auf Windows 2008 R2 Basis für Hannover - Active Directory - Backupserver - Domänencontroller</a> <h3>Websites und Typo3 Content Management System</h3> <p>Sie suchen ein kostengünstiges Content Management System das von der kleinen Vereinsseite bis zum Unternehmensweb skaliert?</p> <p>Ich berate Sie ab dem Moment der Idee eine neue Website aufzubauen, bis zur Realisierung und Pflege der Inhalte einer Typo3 Site oder einer statischen Website.</p> <p>Ich arbeite gerne Standards-konform und sorge dafür das ihre Seite auch über google und andere Suchmaschinen gefunden werden kann.</p> <a href="http://netzundwerk.de/index.php?id=1">Serversysteme auf Microsoft Basis - Windows Server 2008 R2</a> <a href="http://netzundwerk.de/index.php?id=2" alt="leads to the DC-page">Domänencontroller</a> <a href="http://netzundwerk.de/index.php?id=3" alt="leads to the AD-page">Active Directory Services</a> <a href="http://netzundwerk.de/index.php?id=4">Typo3 Conten Management System</a> <a href="http://netzundwerk.de/index.php?id=6" alt="leads to the Server-page">Windows Server für kleine Büros in Hannover</a> <h3>Links zu ihrer freundlichen Beachtung</h3> <a href="http://www.xing.com/profile/Thomas_Krenzel">Xing Thomas Krenzel</a> <a href="http://www.gulp.de/Profil/ThomasKrenzel.html">Thomas Krenzel bei GULP - Das Portal für IT- und Engineering-Projekte</a> <a href="http://www.hannover.city-map.de/01110000/thomaskrenzel-IT Dienstleistungen">IT Dienstleistungen</a>